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Tierqualförderung: DBU finanziert mit 209.000 Euro

Fischzucht-Projekt - Protestieren Sie!

 

Männliche Tilapien (afrikanische Buntbarsche) wachsen doppelt so schnell wie ihre weiblichen Artgenossen. Daher werden sie in der Fischproduktion bevorzugt. In der traditionellen Fischzucht werden aus diesem Grund männliche Hormone eingesetzt, die andere Lebewesen beeinträchtigen. Nun haben Wissenschaftler der Abteilung Aquakultur und Gewässerökologie der Georg-August-Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit dem sächsischen Unternehmen Fisch und Wasser GmbH Oelzschau (bei Leipzig) eine neue Idee: Mittels Steuerung der Wassertemperatur soll die Produktion von männlichen Tilapien begünstigt werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Modellprojekt mit 209.000 Euro. Die DBU bezieht Staatsgelder, folglich co-finanzieren Steuerzahler dieses Projekt. Mehr als zwei Millionen Tonnen der afrikanischen Buntbarsche werden jährlich weltweit produziert.
Die DBU rühmt sich, umweltfreundliche, tier- und artenschutzgerechte Projekte zu fördern. Aber Tierzucht ist niemals tierfreundlich, denn immer werden die Tiere eingesperrt und getötet; in diesem Fall kommen auch Tierversuche hinzu, da die Tiere experimentellen Wassertemperaturschwankungen ausgesetzt werden.

 

Was Sie tun können

Bitte kontaktieren Sie den DBU-Generalsekretär und fordern Sie ihn auf, keine
Tierzuchtprojekte mehr zu fördern.


Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Dr. Fritz Brickwedde
Postfach 1705, 49007 Osnabrück
Telefon (0541) 9633-0
Telefax (0541) 9633-190

 

Liste der Empfänger:

Dr. Fritz Brickwedde
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
 
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