Ruhr-Universität Bochum und DFG planen neue
Versuche an Affen aus Steuergeldern!
Die Ruhr-Universität Bochum zeichnet sich durch extrem grausame Tierversuche aus. Gerade auch im Bereich Psychologie werden sehr viele Tiere gequält: PETA bekam Hinweise darauf, dass lebenden Tauben Dioden in die Gehirne gebohrt werden; auch mit Hühnerküken, wilden Elstern und Rotkehlchen werde experimentiert. Sämtliche Tiere werden hinterher getötet. Nun plant die Universität ein neues Forschungsprojekt an Affen: Im Mai wurde der neue Sonderforschungsbereich (SFB) "Integration und Repräsentation sensorischer Prozesse" (Sprecherin: Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Fakultät für Medizin) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt. Der SFB erforscht aus einer neurowissenschaftlichen Perspektive, wie aus Wahrnehmung Gedächtnis und Verhalten entsteht. An dem SFB sind die Fakultäten für Biologie, Medizin und Psychologie sowie das Institut für Neuroinformatik beteiligt. An der Ruhr-Universität Bochum werden bereits grausame Affen-Versuche wie in Bremen durchgeführt.
Die DFG finanziert sich auch aus Steuergeldern, sprich jeder von uns finanziert diese Versuche mit.
Was Sie tun können
Bitte schreiben Sie an den Dekan der Fakultät für Psychologie und fordern Sie ihn auf, den Sonderforschungsbereich (SFB 874) aufzulösen und an der Fakultät für Psychologie alle Tierversuche umgehend durch Alternativen wie z.B. Studien mit bildgebenden Verfahren wie der funktionellen Magnetresonanztomographie am Menschen zu ersetzen.
Schreiben Sie auch der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und fordern Sie sie auf, keine Tierversuchs-Projekte mehr finanziell zu unterstützen. Denn schließlich möchten Sie nicht, dass Ihre Steuern auch in Tierversuche fließen.
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Psychologie
Prof. Dr. Bernhard Zimolong, Dekan
Gebäude GAFO (Geisteswissenschaften Flachbereich Ost)
Universitätsstr. 150, D-44780 BOCHUM
Tel.: +49 (234) 32 24606
Fax: +49 (234) 32 14368
Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
Professor Dr. Ing. Matthias Kleiner, Präsident
Kennedyallee 40
53175 Bonn
Tel.: +49 (228) 885-1
Fax: +49 (228) 885-2777
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Kleiner,
Alle mit Stern (*) gekennzeichneten Felder sind erforderlich.