Bitte helfen Sie uns, die grausamen Stierkämpfe in
Spanien endgültig abzuschaffen!
Jahr für Jahr werden tausende Stiere in ganz Spanien in Stierkampfarenen gequält und getötet. Von dem Moment an, wo der Stier die Arena betritt, ist er zu einem langsamen, äußerst schmerzvollen Tod verdammt! Vor einem grölenden Publikum wird ein jeder "Toro Bravo" (Kampfstier) gequält und misshandelt; seine letzten Lebensminuten sind voller Schmerz, Terror und Angst. Es handelt sich bei diesem blutigen Spektakel keineswegs um einen fairen Kampf zwischen Mensch und Stier, denn der Stier hat keine Chance. Es ist ein Abschlachten von Tieren zur Belustigung und Unterhaltung eines kleinen Publikums.
Der typische Stier"kampf" dauert etwa 20 Minuten - Minuten voller Horror und Qual für den Stier: Er wird durch einen engen Gang - wo ihm bereits schmerzende Widerhaken in den Nacken gerammt werden - in die Arena getrieben. Hier wird er zunächst von "Picadores" (Männer auf Pferden) mit Speren und Lanzen traktiert, die Sehnen und Fasern der Nackenmuskulatur verletzen, sodass der Stier seinen Kopf nicht mehr erheben kann. Der Blutverlust schwächt das Tier zusätzlich.
Anschließend betreten die "Banderillos" zu Fuß die Arena und fahren mit dem Ablenken des Stieres fort. Sie umkreisen das Tier und stecken ihm so genannte "Banderillas" (mit buntem Papier geschmückte Spere) in den Rücken. Sie jagen ihn durch die Arena, bis ihm - durch die Verletzungen und den Blutverlust - schwindelig wird.
Im dritten Teil kommt der "Torero" und versucht, den sterbenden Stier ein letztes Mal zu einem Angriff zu provozieren, um ihn dann mit seinem Schwert zu töten. Häufig führt dieser Schwertstoß jedoch nicht zum Tod des Tieres, also wird er weiter traktiert und verletzt, bis letztlich ein Gehilfe des Toreros kommt und nun das völlig erschöpfte und gequälte Tier mit einem Stich zwischen den ersten beiden Halswirbeln töten soll, was auch nicht immer gelingt. Schließlich wird der Stier an den Hörnern aus der Arena gezogen und es werden ihm bei vollem Bewusstsein Ohren und Schwarz abgeschnitten, mit denen der "Torero" in der Arena vor dem tosenden Publikum triumphieren kann.
Stierkämpfe sind grausam und gehören in die Geschichtsbücher verbannt. In einer zivilisierten Gesellschaft hat ein derart blutiges, barbarisches Spektakel nichts zu suchen.
Sie könnnen helfen
Bitte wenden Sie sich an den spanischen Premierminister José Luís Rodríguez Zapatero und fordern Sie ihn auf, Stierkämpfe in Spanien abzuschaffen.
José Luís Rodríguez Zapatero
Presidente del Gobierno de España
Palacio de la Moncloa
28071 Madrid
Spanien
+34 913 900 217 (Fax)
Übersetzung auf Deutsch:
Betreff: Bitte beenden Sie den grausamen Stierkampf in Spanien
Sehr geehrter Herr Zapatero,
ich schreibe Ihnen, um Sie höflichst aufzufordern, den Stierkampf in Spanien umgehend zu verbieten. Tausende fühlende Lebewesen sterben Jahr für Jahr in Stierkämpfen einen schrecklichen, sinnlosen Tod. Dies alles geschieht im Namen der "Unterhaltung" - es ist jedoch nichts Unterhaltendes an dem Leid eines Tieres.
Die weltweiten Gegenstimmen häufen sich. Barcelona sowie 38 katalonische Stadtbezirke haben den Stierkampf bereits aus den Städten verbannt und eine Gallup-Umfrage zeigte vor kurzem, dass sich 72% der Spanier nicht für den Stierkampf interessieren. Es ist nun an der Zeit, diesen grausamen Blutsport für immer zu beenden.
Mit freundlichen Grüßen,
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