Helfen Sie den Hunden in Grönland!
Das traurige Leben der Hunde in Grönland - fordern Sie die verantwortlichen Politiker auf, sich für die "Schlittenhunde" stark zu machen!
Wer an Grönland denkt, der stellt sich meist Eis, Schnee und Menschen vor, die versuchen, im Einklang mit der Natur und ihren Tieren der Kälte zu trotzen. Kraftvolle Hunde, die Schlitten scheinbar leichtfüßig durch endlose Eisberge und unberührte Weiten ziehen
Für die meisten Hunde des Landes sieht die Realität allerdings leider anders aus: geschätzte 21.000 so genannte Schlittenhunde (auch Grönlandhunde genannt) vegetieren unter widrigen Bedingungen vor sich hin. Ihr kurzes Leben verbringen sie meist dauerhaft an einer Kette und werden oft mangelhaft oder gar nicht mit Wasser und Nahrung versorgt - menschliche Zuwendung oder Geborgenheit kennen die meisten dieser Tiere nicht. Nur in den Wintermonaten müssen sie schwere Schlitten über weite Strecken hinweg ziehen Doch selbst dieser kurzfristige "Einsatz" wird immer seltener, da die Inuit mittlerweile meist Boote verwenden - bedingt durch die Eisschmelze, verursacht durch den Klimawandel.
Viele Hunde sind völlig abgemagert - was unter ihrem Fell oft nicht auffällt. Laut Gesetz müssen die Hunde angekettet sein. Ihre Babys bekommen die Hündinnen im Freien, ohne jeglichen Unterschlupf, und zerren ihre schweren Ketten nicht selten über die hilflosen Tierjungen hin und her. Oft verknoten sich die Ketten und verwehren Müttern den Zugang zu ihren Kindern.
Stellen Sie sich vor, wie sich diese Tiere fühlen müssen, wenn sie schier verdursten, obwohl nur ein paar Meter neben ihrer Kette ein kleiner Bach vorbeifließt! Oft bekommen sie mehrere Tage am Stück nichts zu essen - und auch dann kann man nicht von einer ausgewogenen Ernährung, sondern eher von Fleischabfällen sprechen. Es gibt einige wenige Gesetze in Grönland, die die Hunde schützen und ihnen beispielsweise Nahrung und Wasser sowie Hütten für die Welpen garantieren sollen. Die Gesetze werden allerdings kaum eingehalten.
In jedem Ort gibt es einen so genannten "Dog Shooter", der die Hunde erschießt, die es irgendwie geschafft haben, sich von ihrer Kette zu befreien. Manchen Hunden werden die Zähne ausgeschlagen, so dass sie nicht an ihrer Kette oder dem Halsband beißen können. Wenn man sich den Hunden nähert, kämpfen sie verzweifelt um jede Aufmerksamkeit und jede Person, die ihnen vielleicht helfen könnte.
Sie können helfen
Bitte setzen Sie sich zusammen mit PETA und dem Österreichischen Tierschutzverein dafür ein, dass es den Hunden in Grönland besser geht! Wenden Sie sich an den Minister Ove Karl Berthelsen in Grönland und fordern Sie die Politiker auf, alles in ihrer Macht Stehende für diese Tiere zu tun!
Ove Karl Berthelsen
Ministry of Industry and Mineral Resources
Imaneq 4
P.O Box 1601
3900 Nuuk Phone: (+299) 34 50 00
Telefax: (+299) 32 56 00
Dear Minister. Berthelsen,
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Übersetzung des Musterbriefs
Setzen Sie sich für die Hunde von Grönland ein
Sehr geehrter Herr ...,
durch PETA Deutschland e.V. und den Österreichischen Tierschutzverein habe ich über das Leid der grönländischen Hunde erfahren. Diesen Tieren wird alles verwehrt, was natürlich und wichtig für sie ist.
Ich fordere Sie hiermit auf, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Hunde deutlich zu verbessern und mit allen Mitteln deren Einhaltung sicherzustellen. Hunde sind Rudeltiere und brauchen den sozialen Kontakt zu Artgenossen und zum Menschen – nicht nur an einer Kette. Nahrung und Wasser muss ihnen in ausreichendem Maße bzw. ständig zur Verfügung stehen. Ein Hund ist kein Gebrauchsgegenstand, sondern ein Lebewesen, das genau wie wir Schmerz, Freude, Angst und Trauer empfindet. Bitte zeigen Sie der Welt, dass Grönland Mitgefühl für all seine Lebewesen hat!
Mit freundlichen Grüßen