Bitte fordern auch Sie den Rat der Europäischen Union dazu auf, Istanbul den Titel "Europäische Kulturhauptstadt 2010" zu entziehen!
Im nächsten Jahr wird Istanbul den Titel "Europäische Kulturhauptstadt 2010" tragen - und dies, obwohl auf Istanbuls Straßen tagtäglich zahllose heimatlose Hunde Opfer eines gewaltsamen Todes werden. Gerade diese Kürung könnte maßgeblich dazu beitragen, dass die Stadt verstärkt "Säuberungen von Hunden" in Auftrag gibt. Dies, um nicht vor den Augen der Weltöffentlichkeit das wahre Gesicht der Stadt zeigen zu müssen, nämlich das einer Stadt, die unsere Mitgeschöpfe wie Müll behandelt!
Weitere Infos finden Sie unter www.peta.de/istanbulhunde
Was Sie tun können
Bitte helfen Sie uns dabei, den Rat der Europäischen Union davon zu überzeugen, dass Istanbul den Titel "Europäische Kulturhauptstadt 2010" nicht verdient hat und schreiben Sie an diesen. Noch immer ist die Millionenmetropole am Bosporus in Hinblick auf die unwürdigen Lebensumstände der heimatlosen Tiere untätig geblieben, da Oberbürgermeister Kadir Topbas "sein Versprechen", sich für den Tierschutz in Istanbul einzusetzen, nach wie vor "nicht eingelöst hat".
Council of the European Union
175, rue de la Loi
1048 Brussels
Belgien
Telefon: 0032 281 61 11
Fax: 0032 281 69 34
Übersetzung des Musterbriefes
Betreff - Aberkennung des Titels "Europäische Kulturhauptstadt 2010" für Istanbul!
Sehr geehrte Ratsmitglieder,
vermutlich mag Sie die Vielfalt Istanbuls an Kulturgütern und -projekten dazu bewegt haben, Istanbul zur "Europäischen Kulturhauptstadt 2010" zu ernennen. Sollte aber eine Stadt, die diesen Titel vor den Augen der Weltöffentlichkeit repräsentieren darf, nicht auch ethische Maßstäbe setzen, so etwa im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen? Schließt der Begriff Kultur nicht auch moralische Wertvorstellungen und ein gewisses Maß an Humanität mit ein?
Tagtäglich werden in Istanbul zahllose heimatlose Hunde Opfer eines gewaltsamen Todes durch die Behörden. Heimatlose Hunde werden zu Hunderten in abgelegenen Gebieten "entsorgt", vorzugsweise in die umliegenden Wälder der Stadt, wo sie zumeist einem langsamen und schmerzhaften Hungertod geweiht sind. Groß angelegte Vergiftungsaktionen waren ebenso schon Bestandteil des "Populationsmanagements" der Stadt wie Lebendbegrabungen von Hunden.
Mit diesem Schreiben fordere ich Sie höflich ebenso wie auch dringlich dazu auf, Istanbul den Titel "Europäische Kulturhauptstadt 2010" abzuerkennen.
Mit freundlichen Grüßen