Die Hunde in Istanbul brauchen Ihre Hilfe!
Fordern Sie die zuständigen Behörden in der Türkei auf, endlich Verantwortung für die heimatlosen Hunde in Istanbul zu übernehmen!
Schätzungen der Tierschutzgruppe SHKD zufolge sollen alleine auf der europäischen Seite Istanbuls bis zu 100.000 Hunde leben. Für die meisten dieser Hunde ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Auch wenn wir das 21. Jahrhundert schreiben, so entledigen sich die Istanbuler Behörden noch immer der herrenlosen Tiere, indem sie diese fern ab jeglicher Zivilisation abtransportieren lassen, um so der vorhandenen Überpopulation zu begegnen. Tierheime, die eigentlich der Rehabilitation von Tieren dienen sollten, erfüllen nicht viel mehr als eine Lagerungsfunktion und bedeuten nicht selten den Tod der Tiere.
Was Sie tun können
Bitte helfen Sie den herrenlosen Hunden in Istanbul und fordern Sie die Behörden auf, sich endlich und ganzheitlich der Tierschutzproblematik in Istanbul anzunehmen.
Oberbürgermeister Istanbuls
Herr Kadir Topbas
Postanschrift:
Istanbul Büyükşehir Belediye Başkanlığı - Saraçhane
Istanbul - Turkey
Gouverneur Istanbuls
Herr Muharrem Güler
Ankara Caddesi
34410 Cağaloğlu Fatih/ İSTANBUL
Turkey
Direktor des Umwelt- und Forstamtes Istanbul
Herr Doç. Dr. Mehmet Emin Birpinar
Fatih Orman Kampusu
Maslak/ Istanbul
Turkey
Tourismusminister der Türkei
Herr Ertugrul Gunay
Atatürk Bulvarı No 29
06050 Opera/ Ankara
Turkey
Sayın Vali Güler,
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Übersetzung der Mustertextes
Übernehmen Sie Verantwortung für die herrenlosen Hunde in Istanbul!
Sehr geehrter Herr …
mit Schrecken musste ich erfahren, dass Istanbul herrenlose Hunde in Wälder und andere abgelegene Regionen abtransportiert um so der - zweifelsohne vorhandenen - Überpopulation von Hunden in Istanbul zu begegnen. Mit dieser Vorgehensweise unterstützen Sie nicht "nur" das tausendfache Leid und vielfach auch den grausamen Hungertod von herrenlosen Hunden, sondern auch die sinnlose Verschwendung von Geldern, die für ein nachhaltiges Populationsmanagement eingesetzt werden könnten. Die von Istanbul praktizierten Maßnahmen sind erwiesener Maßen absolut kontraproduktiv und ändern nichts an der Problematik der Überpopulation, der Effekt auf die Populationsdichte der Hunde ist gleich null!
Von einer Kultur- und Wirtschaftsmetropole wie Istanbul erwarte ich humane Maßstäbe im Umgang mit Tieren und ein auf Nachhaltigkeit ausgelegtes Populationsmanagement!
Ich fordere Sie daher nachdrücklich auf, sich strikt für die Geburtenkontrolle und das konsequente Zurücksetzen der Tiere ins vertraute Revier einzusetzen. Um der Problematik in Istanbul flächendeckend zu begegnen, muss eine Zentralisierung der Tierschutzaufgaben unter der Aufsicht lokaler Tierschutzgruppen stattfinden, nur so kann gewährleistet werden, dass das Populationsmanagement in Istanbul von Erfolg gekrönt ist. Todeslager, die sich Tierheime schimpfen - sind in Rehabilitationszentren umzuwandeln, in denen die Tiere nach einer maximalen Anzahl an Tagen, nämlich nach der Rehabilitation, wieder ins vertraute Revier entlassen werden müssen. Ebenfalls sind begleitende Maßnahmen, die andernfalls kontraproduktiv zum Programm laufen würden, zu treffen, dazu gehören: die Kastrations- und Sterilisationspflicht auch für Tiere in Privathaushalten, das Zuchtverbot für Hunde und die Sensibilisierung der Bevölkerung für den Tierschutz.
Solange Sie keine Besserungen im Tierschutz erzielen, wird Istanbul in meinen und in den Augen meiner Familie als Reiseziel zerstört bleiben. Die Kürung Istanbuls zur Europäischen Kulturhauptstadt im Jahr 2010 werde ich aufs schärfste kritisieren und boykottieren.