Für ein Verbot von Pelzfarmen in Finnland - eine
verdeckte Ermittlung
Vor kurzem erhaltenes Filmmaterial aus verdeckten Ermittlungen, die von Animal Defenders International (ADI) und Oikeutta Eläimille über einen Zeitraum von sieben Monaten auf 30 Pelzfarmen in ganz Finnland durchgeführt wurden, bringt die Machenschaften einer zunehmend grausamen Industrie an den Tag.
Videomaterial: ADI/Oikeutta Eläimille – Vorsicht - Schockierende Inhalte
Das Undercover-Video enthüllt genau das, was die Pelzindustrie verheimlichen möchte. Obgleich sich Finnland gerne als Pelzlieferant ausgibt, der hohe Tierschutzrichtlinien einhält, liefert dieses schockierende Filmmaterial den Beweis, dass das Land nicht im Geringsten um das Wohlergehen der Tiere besorgt ist. Füchse und Nerze werden in Käfigen gehalten, die so klein sind, dass die Tiere oftmals schier wahnsinnig werden. In ihrem unsäglichen Leid werden sie nicht selten zu Kannibalen oder legen selbstverstümmelnde Verhaltensweisen wie das Beißen in den eigenen Schwanz an den Tag. Die Zustände, unter denen diese wunderschönen Tiere ihr Leben fristen müssen, sind erbarmungslos und steinzeitlich.
Viele der Verletzungen und Missstände, die die Ermittler von ADI dokumentierten, sind auf finnischen Pelzfarmen gang und gäbe, wie beispielsweise:
- Tiere mit eindeutig erkennbaren, jedoch unbehandelten Infektionen und Erkrankungen an Nase, Zähnen und Augen
- Füchse mit sichtbaren Mundgeschwüren, die in manchen Fällen so groß waren, dass sie die Zähne der Tiere bedeckten
- Offene Wunden und abgebissene Schwänze infolge von Kannibalismus
- Gebrochene und missgebildete Gliedmaßen
- Verschmutzte, leere und zerbrochene Trinknäpfe
- Stereotype Verhaltensweisen wie unentwegtes Im-Kreis-Laufen im Käfig als eindeutiges Zeichen des unermesslichen Leidensdrucks
- Defekte Käfige mit scharfkantigen Drähten, an denen sich die Tiere leicht verletzen können
Angesichts dieses schockierenden Videomaterials und in Anbetracht der heute erhältlichen Fülle an Kunstpelzen und anderen Alternativen gibt es keine Entschuldigung mehr dafür, Kleidung aus Echtpelz oder mit Pelzbesätzen zu kaufen. Setzen Sie sich noch heute gegen den grausamen Pelzhandel ein!
So können Sie helfen:
Bitte senden Sie eine E-Mail an die finnische Land- und Forstwirtschaftsministerin Sirkka-Liisa Anttila und nutzen Sie hierzu untenstehenden Vordruck. Persönliche Anschreiben haben immer die beste Wirkung; gestalten Sie die Betreffzeile und den Inhalt des Schreibens daher gerne in Ihren eigenen Worten.
Deutsche Übersetzung:
Beenden Sie die Pelzzucht in Finnland
Ich habe soeben auf der Website PETA.de Filmmaterial gesehen, das Animal Defenders International im Rahmen verdeckter Ermittlungen auf Pelzfarmen aufgezeichnet hat. Ich bin entsetzt darüber, dass solch grauenhafte Lebensbedingungen und ein solch völliger Mangel an Fürsorge in der heutigen Zeit erlaubt sein sollen.
Das auf 30 Pelzfarmen in ganz Finnland aufgenommene Filmmaterial ist der unverkennbare Beweis für Tierquälerei auf Pelzfarmen. Die in winzigen Käfigen gehaltenen Tiere zeigen offensichtliche Anzeichen einer unermesslichen psychischen Belastung, bei der die extreme Beengtheit sie langsam in den Wahnsinn treibt. Zudem leiden viele Tiere an Verletzungen durch Selbstverstümmelung (Psychose infolge der stark eingeschränkten Bewegungsfreiheit) und defekte Käfige mit gefährlich spitzen Drähten.
Die finnische Regierung muss damit aufhören, die Pelzzucht weiter in Schutz zu nehmen. Dieser Wirtschaftszweig ist für Ihr Land in hohem Maße beschämend. Finnland sollte sich vielmehr den anderen europäischen Ländern anschließen, in denen die Pelzzucht bereits verboten ist. Es gibt für diese augenfällige Grausamkeit keine Rechtfertigung.
Mit herzlichen Grüßen,