Spenden

Peek & Cloppenburg: Verschont Kaninchen!


Wieder Kaninchenpelz bei Peek & Cloppenburg

Unglaublich! Das Modeunternehmen Peek & Cloppenburg Düsseldorf verkauft wieder Kaninchenpelz. Trotz mehrfacher Beschwerden von PETA weigert sich die Geschäftsleitung, eine Stellungnahme abzugeben.
 
Wieder Pelz & Cloppenburg?
Nach jahrelangen intensiven Protesten von Tierrechtlern hatte die Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf im Sommer 2006 bekannt gegeben, keine Echtpelzprodukte mehr einzukaufen. Einzig Lammfelle waren in der damaligen Pelzfrei-Erklärung noch nicht mit eingeschlossen.
Aktuell verkauft Peek & Cloppenburg jedoch wieder Parkas von Woolrich und Peuterey oder Loop-Schals von Marc Cain mit Kaninchenpelz. PETA-Aktivisten waren bei Kontrollen in mehreren P & C-Filialen fündig geworden.
 
Blutige Kaninchenschlachtung / © Dr. John Wedderburn/AAPNGrausame Zucht für Kaninchenpelz
Bei den von P & C angebotenen Pelzparkas wird auch das Fell von speziell für Pelz gezüchtete Rex-Kaninchen verwendet. Ihr Fell ist frei von harten Deckhaaren. Nach nur vier Wochen werden die Jungtiere von ihren Müttern getrennt und in winzige Einzelkäfige gesperrt, damit sie ihren Pelz nicht durch stressbedingte Kämpfe beschädigen.
Doch auch sogenannte weiße Mastkaninchen leiden in der Gruppenhaltung.  Die sensiblen Tiere haben meist keine Möglichkeit zu buddeln, ausgiebig zu hoppeln oder sich zurückzuziehen. Viele Babykaninchen sterben auf Farmen bereits innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Geburt qualvoll: durch Verhungern, Vernachlässigung durch ihre Mutter, Kannibalismus oder weil sie von Artgenossen zerdrückt werden.

Kaninchen: Erschlagen und Kehle aufgeschnitten
Je nach „Rasse“ sind Sterblichkeitsraten von 10 bis über 70 Prozent in der Kaninchenzucht eine erschreckende Realität und von den Züchtern einkalkuliert. (1) Kranke oder schwache Kaninchen werden von Farmern häufig ohne Betäubung durch Zerdrücken oder Erschlagen an Metallgittern getötet oder noch lebendig in die Kadavertonnen geworfen (2). Überleben die Tiere diese tierquälerischen Missstände auf den Farmen, wird Ihnen letztendlich im Schlachthaus mit einem Messer die Kehle aufgeschnitten - häufig bei vollem Bewusstsein. (3).
 
 
    John Cloppenburg
    Patrick Cloppenburg